Patrick Zasada: How to Bikepacking und Packliste optimieren

Patrick Zasada: How to Bikepacking und Packliste optimieren


Patrick Zasada als Athlet im Porträt & Warum er keiner Bikepacking Packliste mehr vertraut

Es gibt Menschen die sagen einen Satz, schauen dich kurz an und du brauchst einen Moment, bis du realisierst, was da gerade drinsteckte. Patrick Zasada ist genau so jemand.

Er wirkt eher zurückhaltend. Wenn man ihn fragt, wer er ist, sagt er sinngemäß: Ich fahre gern Fahrrad und verdiene mein Geld mit YouTube. Das ist einer dieser Sätze, die harmlos klingen, bis du mit Leuten sprichst, die ihn kennen. Irgendwann kommt bei ihnen das Wort „verrückt“ ins Spiel. Nicht herablassend, sondern eher wie ein „Vorsicht“ jetzt wird es wild.

Dieser Hinweis kommt nicht von ungefähr. Bei Patrick reicht manchmal ein einziges Detail, um zu verstehen, warum sein Normal nicht dein Normal ist. Durch einen Nebensatz im Gespräch merkst du plötzlich: Manche seiner Abkürzungen führen nicht über den Radweg, sondern über Gelände, das eher nach Hochgebirge klingt als nach Gravelrunde. Für Patrick ist das irgendwann normal geworden. Genau diese Verschiebung der eigenen Perspektive ist eines der spannendsten Themen in seinem Werdegang. Optimize stellt regelmäßig Athleten vor. Bei Patrick passt dieses Format besonders gut, weil er nicht nur fährt, sondern seine Erfahrungen in Systeme übersetzt. In Tools, in Setups, in Entscheidungen. Am Ende landen viele genau deshalb bei ihm, wenn sie beim Thema Bikepacking nach Hilfe suchen.

Patrick spricht offen darüber, wie sehr sich sein Körper und sein Kopf in den letzten Jahren verändert haben. Vor nicht allzu langer Zeit bedeuteten 50 km Muskelkater und das Gefühl, dass man eben nicht zu den „harten“ Leuten gehört. Heute klingt das für ihn fast wie eine Erinnerung aus einem anderen Leben.

Der Motor dafür ist eine Mischung aus Neugier, Freiheit und Abenteuer. Vor allem aber die Lust, die eigenen Grenzen zu erkunden und herauszufinden, was möglich ist, wenn der Wille nur stark genug ist. Diese Entwicklung ist auf seinem YouTube Kanal sichtbar dokumentiert.

Warum ich ihm vertraue, wenn es um Bikepacking Ausrüstung geht

Würde ich dieser Person glauben, wenn sie mir sagt, was auf einer langen Tour wirklich zählt? Bei Patrick ist die Antwort klar. Er hat echte Outdoor- und Ultracycling Erfahrung und gleichzeitig hat er diesen Blick für Effizienz, Gewicht und Setup aus der Praxis.

Dabei ist er nicht als Ausnahmetalent gestartet. „Noch vor 6 Jahren war ich übergewichtig“ sagt er. Doch er stellte sich stets die Frage was passiert, wenn man dranbleibt und die eigenen Grenzen immer wieder verschiebt.

Seitdem hat er über 100.000 km auf dem Gravelbike zurückgelegt, er ist von zuhause bis nach Portugal gefahren, dann ans Nordkap und schließlich hat er an Badlands gefinisht. Letztes Jahr ist er dann noch von Frankfurt bis Marokko gejoggt, wo er am Ende ans Drogenkartell geriet - eine lange Geschichte… Auch die BILD berichtete darüber. Ob man solche Geschichten liebt oder den Kopf schüttelt, ist fast egal. Sie zeigen, dass hier jemand nicht nur über Abenteuer spricht, sondern sie wirklich lebt.

Diese Erfahrung ist auch der Hintergrund für seinen Anspruch an Ausrüstung. Alles muss draußen funktionieren wenn du „unsupported“ unterwegs bist. Ausreden zählen nicht! Du lernst, dass Setup kein Nebenthema ist. Du lernst, dass Bikepacking Ausrüstung nicht bedeutet, möglichst viel mitzunehmen, sondern möglichst richtig. Und du lernst, dass eine gute Bikepacking Packliste ein Werkzeug ist, das dir den Kopf freihält.


„Die meisten könnten sofort 4 kg sparen, ohne einen Cent auszugeben“

Das ist eine Aussage, die in seiner Welt fast schon selbstverständlich klingt. Er sieht die häufigsten Fehler bei Bikepacking Ausrüstung nicht in der falschen High-End-Wahl, sondern in Kleinkram, der sich aufsummiert. Wenn er über sein Setup spricht, klingt es nach einem klaren Prinzip: „Es darf nicht an der Ausrüstung scheitern“. Er tüftelt lange, optimiert bis auf das letzte Gramm und sucht nach Lösungen, die sich draußen wirklich auszahlen.

Die meisten Bikepacking-Einsteiger suchen nach einer Checkliste o.Ä., weil sie Angst haben, etwas zu vergessen. Aus dieser Sorge entsteht oft genau das Gegenteil. Man packt mehr, statt besser. Man packt für jedes Szenario, statt für die Realität. Letztendlich wird aus dem geplanten Bikepacking Abenteuer ein Kampf gegen jeden Höhenmeter.

Patrick hat dafür einen sehr pragmatischen Blick. Er empfiehlt dir keine teure Bikepacking Ausrüstung. Er sagt eher, dass du dir anschauen solltest, was du aus Gewohnheit einpackst, obwohl du es auf Tour nicht wirklich brauchst. Das ist der Kern seiner Philosophie. Nicht mehr kaufen, sondern besser entscheiden.

Ein klassisches Beispiel ist das Portemonnaie. Für den Alltag okay. Für Bikepacking oft sinnloses Gewicht. EC Karte, Ausweis, etwas Bargeld, vielleicht eine Notfallkarte, alles in einen kleinen Zipp Beutel und fertig. Kein schweres Leder und kein unnötiger Ballast. Klingt banal, ist aber effektiv.

Und genau so geht es weiter mit überdimensionierten Kulturbeuteln, doppelten Ersatzteilen oder irgendwas für alle Fälle, das am Ende nur dafür sorgt, dass du dich langsamer und schwerfälliger fühlst.

Eine Bikepacking Packliste ist dann gut, wenn sie dich entlastet. Wenn du nicht jeden Abend neu grübeln musst. Wenn du nicht in deinen Fahrradtaschen wühlst, weil alles irgendwo ist. Und wenn du am Ende des Tages noch Lust hast, am nächsten Morgen weiterzufahren.

Warum Patrick keiner Bikepacking Packliste mehr vertraut?

Weil Standardlisten so tun, als wären alle Touren gleich. Sind sie aber nicht.

Eine Bikepacking Packliste für 3 Tage ist nicht dasselbe wie eine Packliste für 14 Tage, bei der Wetter und Versorgung plötzlich echte Variablen sind. Eine Bikepacking Packliste ohne Zelt ist eine andere als ein Setup mit Schlafsystem. Eine Bikepacking Packliste für den Sommer hat andere Prioritäten als eine Packliste für den Frühling. Und sobald die Alpen ins Spiel kommen, wird das Thema sehr konkret: Temperatur, Wind, Regen, Höhe. Plötzlich zählt nicht, was auf dem Datenblatt gut aussieht, sondern was funktioniert! So klingt eine Carbon-Pumpe zunächst nach einem ultraleichtem Upgrade – Die Teile halten aber nicht lange. Viele suchen nach PDF Packlisten fürs Bikepacking zum Abhaken. Das Problem ist nur, eine PDF ist starr... Dein Szenario ist es nicht.

Patrick hat daraus eine Konsequenz gezogen und ein System gebaut, das sich anpasst. Damit wird eine Bikepacking Packliste plötzlich zu einem Werkzeug, das dich schneller, entspannter und oft sogar komfortabler macht.

Bikepacking Packliste erstellen, die zu deiner Tour passt

Sein Packlisten Generator ist die Antwort auf ein echtes Problem. Patrick nutzt ihn selbst, weil seine Touren so unterschiedlich sind, dass es keinen Sinn ergibt, hundert Listen irgendwo in den Notizen zu speichern und jedes Mal zu hoffen, dass irgendeine schon passt.

Der Generator bringt Struktur rein. Du bekommst eine individuelle Bikepacking Packliste, statt einer generischen PDF. Du kannst damit Bikepacking Packlisten erstellen, die zu deiner Dauer, zu deinem Stil und zu deinen Bedingungen passen.

Hier findet ihr die Packliste: Bikepacking Packliste

Du wirst merken, dass du damit nicht nur schneller packst, sondern auch klarer. Du kannst dir sicher sein, nichts Wichtiges zu vergessen.

 

Warum das dein Bikepacking Taschen Setup verbessert

Sobald deine Packliste gut strukturiert und reduziert wurde, wird dein Bikepacking Setup automatisch besser, weil du nicht mehr chaotisch packst und auch Gewicht optimierst. Plötzlich fühlt sich das Rad stabiler an, weil du nicht aus Unsicherheit überall ein bisschen was rein wirfst.

Ultraleicht, aber nicht dogmatisch

Patrick ist klar der Ultraleicht Typ. Er optimiert gern, er feilt an Details, er sucht diese „Marginal Gains“, weil sie sich draußen summieren. Er packt nicht ultraleicht, um ultraleicht zu sein. Er packt passend.

Er erzählt von Touren, bei denen er extrem leicht unterwegs war, auch bei kühlen Temperaturen im Gebirge und Regen. In Slowenien war er 8 Tage mit nur 1,4 Kg Gepäck unterwegs. Aber er beschreibt genauso Situationen, in denen er bewusst robuster geht, weil es ihn sonst später teuer zu stehen kommt. Genau diese Flexibilität ist es, die eine gute Gravel Bikepacking Packliste ausmacht. Nicht maximal, sondern sinnvoll. Nicht standardisiert, sondern angepasst. Klingt banal, ist aber genau die Lücke, die viele Standardlisten nicht schließen.

Vom Wüstenstaub zum Code – Wie Erfahrung zu System wird

Wenn man Patrick nur als Abenteurer sieht, verpasst man eine wichtige Hälfte. Er baut Systeme. Er testet. Er übersetzt Erfahrung in Tools, damit andere schneller zu guten Entscheidungen kommen.

Ein Beispiel, das sehr gut zeigt, wie er denkt: Er hat mit einem Partner über 400 Reifenmodelle getestet und daraus ein System gebaut, das für eine Strecke nicht einfach „den schnellsten Reifen“ sucht, sondern den besten Kompromiss aus mehreren realen Faktoren. Das Sortieren einzelner Parameter ist in der Praxis nicht die beste Option. Denn niedriger Rollwiderstand hilft dir nicht, wenn du auf losem Untergrund keinen Grip hast und dadurch langsamer fahren musst. Und ein theoretisch schneller Reifen bringt dir ebenfalls nichts, wenn du ständig flickst. Die Übersicht über seine Tools findest du hier: https://www.zasada.cc/tools

Was du für deine nächste Tour mitnehmen solltest

Patrick ist der Typ, der mit einem fast zu nüchternen Ton Dinge macht, die für andere nach Extrem klingen. Diese Mischung ist genau der Grund, warum seine Inhalte funktionieren. Weil sie gleichzeitig inspirieren und praktisch sind.

Als Optimize noch in den Startlöchern stand, war Patrick bereits mit unserem Kettenwachs unterwegs. Für ihn ist Wachs die logische Entscheidung für lange, unsupported Touren in entlegenen Regionen. Ein sauberer, leiser Antrieb bedeutet weniger Reibung, weniger Dreck und längere Haltbarkeit unterwegs. Genau dieser Anspruch an Effizienz verbindet uns. Heute unterstützen wir ihn offiziell als Sponsor. Optimize steht für Systeme, die draußen funktionieren. Patrick steht für Abenteuer, bei denen genau das zählt.

 

Hier findet ihr den Packlisten Generator:

https://www.zasada.cc/packlisten-generator

 

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Auf zasada.cc findest du eine ganze Sammlung an Tools rund um Gravel und Bikepacking.